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von Julia Möhle (Kommentare: 0)

Detox your Mind

Wer kennt es nicht, das Gefühl 1000 Gedanken schwirren einem gleichzeitig im Kopf. Fragen, Zweifel, Sorgen, Ängste, Pläne, Wünsche – sie scheinen in Hülle und Fülle zu existieren. Tatsächlich liegen wir mit 1000 Gedanken gar nicht so verkehrt, so denkt ein Mensch ca. 60.000 Gedanken pro Tag, davon sind 72% flüchtige sich endlos wiederholende Gedanken, 25% destruktiv und nur 3% sind positiver Natur. Bei 17 Stunden wach sein sind das umgerechnet 42 flüchtige, 15 negative und 3 positive Gedanken pro Minute!

Aber wo kommen die Gedanken her? Und kann es da oben auch mal „still“ werden? Die Antworten darauf kannst Du nirgendwo nachlesen, doch in Deinem tiefsten inneren Selbst erfahren.

Durch Meditation lernst Du Dich wieder mit Dir selbst und Deiner wahren göttlichen Natur zu verbinden, Deinen Geist und Energiekörper zu entspannen und zu klären – denn genauso, wie wir unseren physischen Körper pflegen, duschen, baden, Zähneputzen so braucht auch unser Geist und der Denker in uns mal eine Pause. Was es dafür braucht, ist die einfache Bereitschaft tiefer zu schauen und mit Dir Selbst in die Stille zu gehen. Das müssen keine Stunden sein, kurze Denkpausen am Tag reichen vollkommen. Die Regelmäßigkeit ist dabei viel wichtiger als die Länge, denn wahre Meditation findet im alltäglichen Leben statt.

Wissenschaft & Meditation

Viele Studien belegen mittlerweile die positiven Wirkungen, die tägliche Meditation wie z.B. ein einfacher Bodyscann auf bestimmte Gehirnregionen haben, die z. B. für die Aufmerksamkeit, Sinnesverarbeitung aber auch für den Umgang mit den eigenen Emotionen zuständig sind. Damit wird nicht nur die Aktivität im Gehirn gefördert sondern ganze Areale und Strukturen verändern sich, Nervenzellen verdichten sich selbst noch im hohen Alter, was der Ausdünnung der Hirnrinde entgegen wirkt.

Bei anderen Studien wurden die Hirnströme von geübten Meditierenden per EEG (Elektroenzephalografie) gemessen. Dabei wurden Elektroden auf der Kopfhaut angebracht. Als die Meditierenden ein Gefühl von Liebe und Mitgefühl erzeugten, schlugen die Gammawellen so hoch aus, dass man zunächst dachte, das Messgerät sei kaputt. Doch bei weiteren Meditierenden waren die Gammawellen rund 30-mal so stark wie bei den Kontrollpersonen. Weiterhin fand man heraus, dass es zu einer erhöhten elektrischen Aktivität im linken Stirnlappen kommt – einer Hirnregion, die Empfindungen wie Liebe, Freude und Zufriedenheit verarbeitet.

Regelmäßige Meditation erhöht die Leistungsfähigkeit, fördert die Konzentration, schärft die Sinne, verhilft zu Klarheit, Zufriedenheit und mehr Harmonie und Gelassenheit in allen Aspekten des täglichen Lebens. Damit belegt die Hirnforschung, was die alten Yogis bereits vor tausenden von Jahren wussten und auch heute noch bewusst nutzen.

Meditieren löst Glücksgefühle aus – gewusst wie:

Es gibt viele verschiedene Meditationstechniken. Stille Meditation, Mantra Meditation, Gehmeditation, dynamische Meditation, Achtsamkeitsmeditation und viele mehr. Für den Anfang reicht es, wenn Du Dir einen Ort schaffst an dem Du meditieren und für einige Minuten ungestört sitzen kannst. Es kann hilfreich sein, einen kleinen Tisch (Altar) zu haben, wo Du z.B. einen Buddha, eine Kerze und/oder ein Bild von Deinem Lehrer oder einer inspirierenden Personen aufstellst, ein Räucherstäbchen anzündest oder eine Duftlampe mit einem für Dich angenehmen Duft bereithältst. Besorge Dir ein Kissen auf dem Du gut und angenehm sitzen kannst. Idealerweise nimmst Du Dir jeden Morgen nach dem Aufstehen und jeden Abend 10-15 Minuten Zeit. Wenn Du noch keine Meditationserfahrung hast, beginne mit 5 Minuten Stille jeden Morgen und jeden Abend.

3 bis 5 Minuten täglich sind besser als gar nicht

Die Regelmäßigkeit zählt. Du kannst dabei auf Deinen Atem achten und Dir morgens bewusst machen, das nun ein neuer Tag beginnt und Dich auf diesen Tag ausrichten, die Nacht und Deine Träume verabschieden und am Abend beschließt Du den Tag mit einer bewussten nach Innenschau. Dabei geht es nicht darum den Kopf oder die Gedanken „abzuschalten“, sondern viel mehr darum mit allem zu sein was ist und Dir selbst in Liebe und Dankbarkeit zu begegnen.

Atmen heißt Leben

Zu Beginn kannst Du Dich einfach auf Deinen Atem konzentrieren und Deinen Atem einen gleichmäßigen Rhythmus geben, z.B. 3-4 Sekunden ein- und 3-4 Sekunden ausatmen. Nach ein paar Minuten lässt Du auch das zählen los und achtest einfach auf das heben und senken der Bauchdecke. Wenn Du bemerkst, dass Du anderen Gedanken nachhängst, lenkst Du die Achtsamkeit immer wieder freundlich aber bestimmt zurück auf Deinen Atem ohne Dich zu ärgern oder zu bewerten, dass die Aufmerksamkeit abgewandert ist. Es ist die Natur unseres Geistes, dass er gerne von einem zum nächsten Gedanken springt und ehe wir uns versehen, sind wir in einem Film aus Gedanken und wissen manchmal gar nicht, wie wir dort hingelangt sind.

Die Stille wird Dir helfen Dich und Deine Gedankenmuster zu erkennen und Deine Konzentration wird mit der Zeit geschulter, feiner und achtsamer werden. Es wird Tage geben, da wird es Dir leicht fallen. Übe besonders an den Tagen, wo Du denkst Du hast keine Zeit oder Lust, denn das sind die Tage an denen Du die Meditation am meisten benötigst.

Mach doch heute einmal diese Meditation (Bodyscann), in der Du Dich auf eine Reise durch Deinen Körper begibst, in dem Du ihn Stück für Stück mit Deiner liebevollen Präsenz und Achtsamkeit wahrnimmst. Achte dabei auf Deine Körperempfindungen, manche Körperteile wirst du leichter spüren als andere. Jede Schwingung von Stress, jede Emotion manifestiert sich auf körperlicher Ebene, es gibt grobe und feine Empfindungen, angenehme und unangenehme, ganz gleich, was Du in Deinem Körper wahrnimmst, bleibe in der Haltung des Beobachters. Sei neugierig und verspielt auf einer Reise durch Dich Selbst!!! So tauchst Du ganz in das Hier & Jetzt ein und bist mit allem was ist. Du kannst diese Meditation zu jeder Zeit durchführen.

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von Julia Möhle (Kommentare: 0)

Dies ist ein Blindtext
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Der Yogaraum und die Praxis befinden sich nun in Bad Homburg / Kirdorf.

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